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Bitte beachten Sie, dass Behandlungserfolge in der Homöopathie auf einer möglichst individuellen Prüfung der Symptome und der Rahmenbedingungen beruhen. Die in dieser Rubrik vorgestellten Fälle dienen daher nur als Beispiele für den Einsatz homöopathischer Mittel, im Einzelfall kann aber auch bei vergleichbaren Symptomen ein anderes Mittel als das hier vorgestellte angebracht sein.Bitte wenden Sie sich im Zweifelsfall immer an einen erfahrenen homöopathischen Arzt oder Heilpraktiker.

Hund mit Allergieproblem

Wie Kochsalz als homöopathisches Mittel einem Hund bei seiner Allergie half.



Teil 3 von 3

Evtl. waren die Probleme ihrer Besitzer mit ein Grund für ihre Beschwerden.

Da dies nur reine Spekulation ist und sie es uns ja nicht erzählen kann, habe ich beim Repertorisieren diese Möglichkeit vernachlässigt. Trotzdem stoße ich auf Natrium muriaticum (Natr.-mur). Wenn ich noch Kummer mit ausgewertet hätte, wäre kein Zweifel mehr an diesem Mittel entstanden. 

Am 20.09.01 erhält sie von mir Natr.-mur. Telefonisch wird mir am 28.09. mitgeteilt, dass der Ausschlag schlimmer ist, ansonsten keine Veränderung. Am 10.10.01 wird sie mir wieder vorgestellt. Dana nimmt wieder etwas mehr teil. Sie hat viele Krusten auf dem Rücken, aus ihrem rechten Auge kommt eine grüne Absonderung. Sie kratzt sich, wenn man sie nur leicht berührt. Sie leckt sich jetzt oft die Pfoten.

Ihre Besitzerin ist entnervt. Sie hat ihrem Hund ein T-Shirt zurechtgeschnitten, so dass er sich nicht direkt wund kratzen kann. Ich erkläre ihr, dass der Verlauf positiv ist, da wir eine Absonderung hervorgerufen haben und der Hund jetzt mehr mit den Pfoten beschäftigt ist.

Zudem scheint sich ihr Gemütszustand zu bessern. Ich riskiere eine Wiederholung des Mittels und hoffe, dass ich keinen Fehler gemacht habe, da durch eine zu frühe Wiederholung auch eine stärkere Erstverschlimmerung möglich ist. 

Am 29.10.01 hatte sie sich blutig gekratzt, auf der Schulter ist eine große Wunde, ebenso unter den Achseln. Aber sie spielt mehr, sie bellt und freut sich wieder. Die Spaziergänge werden jetzt länger. Nachts schläft sie jetzt öfters durch. Ihre Pfoten schleckt sie immer noch, sie sind aber nur leicht gerötet. Bis heute fand eine zunehmende Besserung statt. Sie hat wieder ihr ursprüngliches Wesen und viel Lebensfreude. Die Pfoten werden noch bearbeitet, aber die Haut ist komplett verheilt.

Solange es ihr gut geht, bekommt sie kein Mittel mehr.

Michaela Schmalenberger 
Tierheilpraktikerin / klass. Homöopathie 
76863 Herxheim 
tierhomoeopathie.fohmann@gmx.de



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